Monat: Januar 2019

Leichtsinn und seine Folgen #003

Leichtsinn und seine Folgen #003

Gerade erst gestern ist mir wieder vor Augen geführt worden wie leichtsinnig manche Menschen mit Ihrem und das Leben anderer umgehen. Ich fahre täglich knapp 40 Kilometer zur Arbeit und wieder zurück und halte mich dabei stets an die Geschwindigkeitsbegrenzung zum einen, weil es Vorschrift ist und zum anderen, weil ich nicht unter Zeitdruck stehe. Auf dem Hinweg zur Arbeit habe ich keinen, weil ich früh genug aufstehe, um pünktlich zu sein und weil ich Gleitzeit habe und auf dem Heimweg habe ich keinen, weil ich Feierabend habe. Mir ist es lieber ich komme stets heil und gesund an, anstatt 5 Minuten früher mit dem Risiko gar nicht anzukommen.

Oft werde ich noch innerorts oder bevor die siebziger Zone aufhört überholt. Rücksicht dabei ob sie die Situation einschätzen können wird nicht genommen. So passiert es nicht selten, dass vor einer Kuppel oder einer Kurve der Überholvorgang eingeführt wird. Wenn Fahrer wie ich nicht bremsen würden aus Angst um die eigene Sicherheit hätte es schon oft in einem Frontalcrash oder einem Seitencrash geendet.

Meinetwegen könnt Ihr mit eurem eigenen Leben so leichtsinnig umgehen, in dem Ihr beim Fallschirmsprung erst in letzter Sekunde den Fallschirm öffnet oder klettern geht ohne Sicherung. Aber tut den Menschen da draußen, die nur sicher von A nach B kommen wollen, weil sie ihre Familie wiedersehen wollen den Gefallen und lasst diese Leichtsinnigkeit im Straßenverkehr wo ihr nicht nur euch sondern im schlimmsten Fall hunderte andere Menschen mit hinein zieht.

Gestern war folgende Situation:

Fünfziger Zone innerorts ich setze den Blinker links, um in meine Wohnstraße abzubiegen. Ich habe schon einen leichten Schlenker nach links gemacht, als ich aus dem Augenwinkel war nehme, dass das Licht hinter mir nun stärker sichtbar geworden ist. Zum Glück habe ich das Lenkrad nach rechts korrigiert denn genau in dem Moment schießt ein kleiner Fiat links an uns vorbei.

Wäre ich stumpf abgebogen hätte ich ihn in das Seitengrundstück gekickt und hätte einen wirtschaftlichen Totalschaden an meinem Auto gehabt. Und und und…

Ich habe sogar noch, weil ich gedacht habe es könne an mir liegen noch gecheckt ob mein Blinker funktioniert… und das tut er somit gibt es für diese A***** Aktion keine Ausreden.

Pen&Paper ROW #001

Pen&Paper ROW #001

Am 05.01.2019 war es soweit, unsere Pen&Paper Gruppe ROW traf sich zum ersten Mal, um gemeinsam in das Abenteuer Morrowind aufzubrechen. Ab 12 Uhr trafen wir uns, um gemeinsam die Charaktere zu erstellen. Um 15 Uhr starteten wir dann voller Tatendrang in unser Abenteuer/Verderben 😉

In Seyda Neen legte ein Schiff zur späten Mittagsstunde an. Geladen waren allerhand Handelswaren nebst Bier und Nahrung für die Taverne. Aber auch zwei Reisende waren mit an Board:
Eine weibliche Khajiit namens Naara samt Kurzbogen und ein männlicher Rothwardon namens Nail gerüstet mit einem Langschwert.

Sie sollten sich bei Ankunft bei einem ortskundigen Dunmer namens Magus Magnus melden, ein Magier samt Kurzschwert und Lederschild, welcher seit längerem bereits in Seyda Neen lebte.

Der Magier Magus Magnus wartete am Dock und als er unter den Reisenden den Kahjiit erblickte kam in ihm der erste abwertende Gedanke auf, denn Dunmer gaben sich für gewöhnlich nicht mit solch niederen Kreaturen ab. Nett und höflich begrüßte er den Rothwardon und stellte sich vor. Die Khajiit blickte er nur ganz kurz an und murmelte: „und du?“

Voller Übereifer und sehr zutraulich ignorierte die Khajiit die abwertende Haltung des Dunmer und stellte sich selbst vor: „Naara ist mein Name! Uns wurde gesagt wir sollten uns an dich wenden, um hier ein wenig herum geführt zu werden. Schick ist es hier!“

Magus Magnus rollte mit den Augen, denn er war jetzt schon mehr als genervt und sagte sich innerlich: „Und mit der soll ich es jetzt die nächsten Tage aushalten?“ Nach außen gab er: „Mh ja so ist es wohl… leider.“

Der Magier führte sie im Dorfe ein wenig umher zeigte Ihnen die wichtigsten Anlaufpunkte wie die Taverne von Elone die über dem Handelswarenladen von Arille lag und das Census Steueramt.

Die drei begaben sich abschließend in die Taverne und setzten sich an einen freien Tisch. In der Taverne war nicht sonderlich viel los. Lediglich ein stämmiger junger Nord lehnte an einer Wand er sah nicht sonderlich freundlich aus und eine Frau saß an einem anderen Tisch ihre Kapuze weit ins Gesicht gezogen. Elone spendierte uns drei Krüge Bier. Nail nippte etwas skeptisch an seinem während Magus einen großen Schluck nahm und sich anschließend den Schaum mit seinem Ärmel aus dem Bart wischte. Die Khajiit schaute verspielt umher.

Magus nahm sein Bier und ging zur Theke und sprach Elone auf den sich an der Wand anlehnenden Nord an. Sie gab als Antwort: „Ach der, er ist quasi Stammgast trinkt viel und ist auf Pöbel aus. Wenn ihr keinen Ärger wollt solltet ihr ihn eher meiden.“
der Magier gab seine Dankbarkeit über diese Information zu verstehen und gesellte sich wieder zu Nail und Naara an den Tisch. Er teilte seine gewonnene Info mit den beiden, worauf die Khajiit aufsprang direkt auf den Nord zuging und nichts besseres zu tun hatte als ihm ihr Bier anzubieten. Bei des Magiers erstaunen reagierte der Nord recht freundlich und leerte den Krug auf Ex. Naara gab noch ein kleines: „Zum Wohl, und einen schönen Tag noch“ von sich und kam erfreut wieder angestiefelt: „Ich weiß doch gar nicht was ihr habt der ist doch recht freundlich!“
Magus versank mit der Stirn in seiner Hand und echauffierte sich leise über die Dummheit aber auch das Glück des Khajiit.  

Genervt trank der Magier sein Bier in schnellen Zügen leer. Der Rothwardon tat ihm gleich. Beim Hinausgehen fragte Magus Elone nach abenteuerlicher Arbeit. Sie antwortete: „Hmm abenteuerliche… ich weiß nicht so recht. Hättet ihr jetzt gesagt Hafenarbeit. Ja aber abenteuerliche… wendet euch mal an das Census Steueramt vielleicht haben die etwas.“
„Vielen Dank Elone für die Informationen und das köstliche Bier“: antwortete Magus dabei stütze er sich leicht an seinen Stab, denn er merkte wie ihm das Bier zu Kopfe stieg.

Die drei verließen Elone’s Taverne durch Arilles Handelswarenladen und gingen auf direktem Wege zum Steueramt.

Das Gebäude sah eher aus wie ein Wohngebäude und würde nicht Census Steueramt in großen Buchstaben über der Tür stehen hätte man auch nicht erkennen können, dass es sich um eben dieses handelt. Sie traten ein. Vorweg Magus Magnus die anderen folgten. Sie betraten einen großen weitläufigen Raum, an dessen Ende ein Schreibtisch stand. An genau diesem saß ein älterer Kaiserlicher vertieft in Papierarbeit. Er schien keine Kenntnis davon genommen zu haben, dass jemand hereingekommen ist. Bis an den Tisch traten die drei bis der Kaiserliche den Kopf kurz hob ihn aber wieder direkt sank. „Guten Tag!“: sprach Magus. Wieder hob der Kaiserliche den Kopf und gab ein genervtes: „Hallo, wie kann ich Ihnen weiterhelfen?“ von sich. „Wir suchen abenteuerliche Arbeit und Elone aus der Taverne schickte uns hier her.“ „Hmm abenteuerliche Arbeit jaja… Nun wir haben aktuell ein Banditenproblem kurz vor den Toren von Seyda Neen. Wenn ihr euch darum kümmert springen 100 Draken pro Person für euch raus.“ Magus blickte fragend in die Runde ob diese Arbeit den beiden zusagt.“