Kategorie: Meine Welt

Seminar zum Datenschutzbeauftragten #004

Seminar zum Datenschutzbeauftragten #004

Ende Mai habe ich in Hannover bei der Tüv Nord Akademie ein Seminar zur Weiterbildung als Datenschutzbeauftragten besucht. Das Seminar ging 4 Tage von Montag-Donnerstag mit anschließender Prüfung, zu der man sich gesondert anmelden konnte. Da ich in meinem Betrieb die Rolle als Datenschutzkoordinator übernehme brauchte ich eine qualifizierte Schulung.

Im Seminar selbst bekommt man direkt verklickert, dass man mit gesundem Menschenverstand keinerlei Befürchtung haben sollte die Prüfung nicht zu bestehen. Im Allgemeinen muss ich sagen, dass der Kurs an der Akademie sehr strukturiert und durchdacht geplant war. Es ist stets für genug zu Trinken gesorgt, sowie regelmäßige Pausen eingeplant. So gab es um 10:30 Frühstück um 12:45 Mittagessen und um 14 Uhr eine Nachmittagspause.

Der Dozent machte einen ordentlichen Eindruck gab stets vernünftige Praxisbeispiele, an denen man sich orientieren konnte und beschrieb die Folien stets mit eigenen Worten und ratterte sie nicht einfach runter. Auf Fragen wurde grundsätzlich immer sofort eingegangen.

Komplett bunt durcheinander gewürfelt waren die Teilnehmer. Von Global Big Playern wie der Thyssen Krupp bis hin zum kleinen selbstständigen Unternehmen war alles dabei. Auch Anwälte, welche sich zur Berufserweiterung fortbilden wollten, waren anwesend.

Auf die Prüfung am Donnerstagnachmittag waren wir alle durch Musterprüfungen sehr gut vorbereitet. Denn auch während der einzelnen Tage wurde immer wieder der Hinweis gegeben, wenn etwas Prüfungsrelevant sein könnte.

Nun warten alle Teilnehmer, die an der Prüfung teilgenommen haben, darauf ob ein großer Brief mit einem Zertifikat nach Hause kommt oder ober es kleiner Brief mit der Mitteilung des nicht Bestehens der Prüfung ist.

Für ich war diese Fortbildung ein voller Erfolg, auch wenn ich die Prüfung nicht bestanden haben sollte.

Leichtsinn und seine Folgen #003

Leichtsinn und seine Folgen #003

Gerade erst gestern ist mir wieder vor Augen geführt worden wie leichtsinnig manche Menschen mit Ihrem und das Leben anderer umgehen. Ich fahre täglich knapp 40 Kilometer zur Arbeit und wieder zurück und halte mich dabei stets an die Geschwindigkeitsbegrenzung zum einen, weil es Vorschrift ist und zum anderen, weil ich nicht unter Zeitdruck stehe. Auf dem Hinweg zur Arbeit habe ich keinen, weil ich früh genug aufstehe, um pünktlich zu sein und weil ich Gleitzeit habe und auf dem Heimweg habe ich keinen, weil ich Feierabend habe. Mir ist es lieber ich komme stets heil und gesund an, anstatt 5 Minuten früher mit dem Risiko gar nicht anzukommen.

Oft werde ich noch innerorts oder bevor die siebziger Zone aufhört überholt. Rücksicht dabei ob sie die Situation einschätzen können wird nicht genommen. So passiert es nicht selten, dass vor einer Kuppel oder einer Kurve der Überholvorgang eingeführt wird. Wenn Fahrer wie ich nicht bremsen würden aus Angst um die eigene Sicherheit hätte es schon oft in einem Frontalcrash oder einem Seitencrash geendet.

Meinetwegen könnt Ihr mit eurem eigenen Leben so leichtsinnig umgehen, in dem Ihr beim Fallschirmsprung erst in letzter Sekunde den Fallschirm öffnet oder klettern geht ohne Sicherung. Aber tut den Menschen da draußen, die nur sicher von A nach B kommen wollen, weil sie ihre Familie wiedersehen wollen den Gefallen und lasst diese Leichtsinnigkeit im Straßenverkehr wo ihr nicht nur euch sondern im schlimmsten Fall hunderte andere Menschen mit hinein zieht.

Gestern war folgende Situation:

Fünfziger Zone innerorts ich setze den Blinker links, um in meine Wohnstraße abzubiegen. Ich habe schon einen leichten Schlenker nach links gemacht, als ich aus dem Augenwinkel war nehme, dass das Licht hinter mir nun stärker sichtbar geworden ist. Zum Glück habe ich das Lenkrad nach rechts korrigiert denn genau in dem Moment schießt ein kleiner Fiat links an uns vorbei.

Wäre ich stumpf abgebogen hätte ich ihn in das Seitengrundstück gekickt und hätte einen wirtschaftlichen Totalschaden an meinem Auto gehabt. Und und und…

Ich habe sogar noch, weil ich gedacht habe es könne an mir liegen noch gecheckt ob mein Blinker funktioniert… und das tut er somit gibt es für diese A***** Aktion keine Ausreden.

Vernetzung #002

Vernetzung #002

In einer Welt in der fast jeder ein Handy/Smartphone hat in der auf mobilen Geräten Spiele, Messenger und andere Anwendungen laufen. In der jeder Besitzer eines solchen Gerätes quasi ein ganzes Büro/Entertainment Center mit sich schleppt. Denken immer alle nur an die Vorteile die diese Dinger mit sich bringen. Klar auch ich sehe positives an der heutigen Vernetzung aber überdenke mal wie “abhängig“ fast jeder 2te auch heute schon ist. Das vibrieren eines Handys oder klingeln auch nur ein einfaches leuchten einer LED versetzt uns automatisch in das Verlangen, nachzusehen wer oder was uns da etwas mitteilen will…

Im Unterbewusstsein warten wir immer auf ein Zeichen von unseren Geräten. Wenn wir mal keine Antwort bekommen oder etwas nicht so funktioniert wie wir es wollen, reagieren wir emotional. Das Ganze geht über Wut bis hin zur Trauer.

Wenn ich mitbekomme das ein Mitmensch die Ganze Zeit an seinem Handy sitzt und in Whatsapp am schreiben ist und gleichzeitig in Facebook mit anderen schreibt und zusätzlich am besten noch ein Spiel spielt. Verstehe ich nicht ganz was diese Person in der „Außenwelt“ will. Wenn die Augen die ganze Zeit nur auf dieses kleine Display gerichtet sind weil wieder wer einen tollen Spruch wie: „Lebe jeden Tag so wie als wenn es dein letzter wär!“ teilt. Dann tue mir doch bitte einen gefallen wenn du so eine Person bist.

Pack dein Handy einfach mal bei Seite klicke nicht bei diesem Bild auf gefällt mir! Das Leben passiert um den Rand deines Handys und nicht im inneren.

So Technik begeistert wie ich auch bin aber momentan muss ich immer mehr an den Film „Wall-e der letzte räumt die Erde auf“ denken. Daran wie die Menschen in ihren schwebe Stühlen sich über einen Videochat unterhalten, obwohl sie direkt nebeneinander sitzen. Wie sie gar nicht registrieren, dass sie die Möglichkeit haben einen Pool zu nutzen. Für mich ist es momentan einfach zu viel, wie Technik immer mehr uns Menschen auffrisst und uns nicht mehr loslässt! Deshalb habe ich für mich entschieden mich von mindestens 1 Sozialmedia Plattform zu trennen. Ich möchte gar nicht bewirken, dass man Technik ganz aufgibt oder sich ganz und gar von ihr trennt, aber ich möchte einen Schritt wieder mehr ins Leben machen. Mach mit und du wirst merken, dass Leben ab und zu einfach mal ohne Handy zu genießen und Erinnerungen einfach mal für sich zu behalten und sie nicht auf Facebook oder Instagram zu teilen. Oder ihn hochkant auf einem Foto zu speichern und es sich nie wieder anzusehen bzw es verloren geht, wenn das Handy mal wieder spinnt oder die Speicherkarte verloren geht.

Lebe dein Leben und begrenz es nicht auf ein Gerät was in die Hosentasche passt.

Falls ihr euch wundert, was und warum ich das hier geschrieben habe:
Ich wollte mir einfach mal Luft machen und evtl ein paar Leuten einen Gedankenanstoß geben.

Abenteuermodus #001

Abenteuermodus #001